Kleidung

In der Mode des 13. Jahrhunderts herrschten verhüllende, weit fallende und faltenreiche Schnitte vor. Die Kleidung bestand aus einfachen Grundformen wie Rechtecken, Dreiecken und Trapezen. Angelehnt an die französische Mode trug man je nach sozialem Stand zunehmend eng anliegende Ärmel, die in späteren Zeiten mit Knopfreihen geschlossen wurden. Darstellungen zeigen zudem vor allem adeligen Damen häufig in überlangen Kleidern, die zum Laufen mit der Hand gerafft werden mussten.

Als Vorbilder für unsere Kleidung dienen zeitgenössischen Abbildungen und Statuen, die beispielsweise an Kirchen erhalten geblieben sind, sowie einzelne erhaltene Kleidungsstücke. Wir versuchen uns in Schnitt, Material und Farben sowie den verwendeten Accessoires soweit wie möglich der tatsächlichen Mode der Hochgotik zu nähern.