Die Bürgerin

03_01_buergerinDie Abbildung zeigt die „gute“ Kleidung einer Bürgerin, z.B. der Ehefrau eines Handwerkers in einer Stadt. Sie trägt ein Kleid aus krappgefärbter Wolle, das am Halsausschnitt mit einer Messingfibel verschlossen wird.

Am Gürtel hängt ein Almosenbeutel. Er enthält neben einigen persönlichen Gegenständen auch Geld, das man Bedürftigen spendete. Almosen zu geben war Christenpflicht, jedoch tat man es öffentlich, um seinen eigenen, sozial höheren Status zu verdeutlichen.

Als Kopfbedeckung trägt die Bürgerin eine Kombination aus Schleier und Gebende, die das Haar vollständig bedeckt.